Digitaltag 2024: Fünf einfache Tipps zum Schutz vor digitalen Angriffen

7. Juni 2024

Digitaltag 2024

Ob beruflich oder privat – digitale Anwendungen sind aus unserem Alltag nicht mehr wegzudenken. Bei all den Vorteilen, die die Digitalisierung mit sich bringt, lauern dort gleichzeitig auch einige Gefahren, die Cyberkriminelle gerne für ihre Zwecke missbrauchen. Anlässlich des bundesweiten Digitaltages geben wir Ihnen heute fünf einfache Tipps mit an die Hand, mit denen Sie digital sicher unterwegs sind. 

1. Verwenden Sie starke Passwörter:

Der erste Schritt zur digitalen Absicherung beginnt bei der Wahl Ihrer Passwörter: Nutzen Sie längere Kombinationen aus Groß- und Kleinbuchstaben, Zahlen und Sonderzeichen und vermeiden Sie einfache Wörter oder persönliche Informationen. Zur einfachen Verwaltung Ihrer Passwörter können Sie auf einen sogenannter „Passwortmanager“ zurückgreifen. Das ist ein Programm, das all Ihre Passwörter in einer verschlüsselten Form abspeichert und durch ein einziges zu merkendes Masterpasswort geschützt wird. Wie Sie sich Ihren eigenen Passwortmanager einrichten, erfahren Sie im Video von DIGITAL.SICHER.NRW.

2. Nutzen Sie die Zwei-Faktor-Authentifizierung:

Aktivieren Sie die Zwei-Faktor-Authentifizierung, wo immer möglich, um Ihre Konten zusätzlich zu schützen. Ist dieses Vorgehen aktiviert, benötigen Sie bei der Anmeldung einen zusätzlichen Code, mit dem Sie Ihre Identität bestätigen. Auch ein Fingerabdruck oder andere biometrische Methoden sind möglich. Durch die zwei beteiligten Faktoren ist diese Methode deutlich effektiver als der reine Passwortschutz.

3. Aktualisieren Sie Ihre Software regelmäßig:

Stellen Sie sicher, dass Ihre Betriebssysteme, Browser und Apps immer auf dem neuesten Stand sind. Wenn neue Bedrohungen auftauchen, reagieren die Hersteller so schnell wie möglich mit entsprechenden Sicherheitsupdates, um Schwachstellen in der Software zu beseitigen. Stärken Sie Ihre digitale Sicherheit, indem Sie diese Aktualisierungen – auch „Patches“ genannt – umgehend durchführen.

4. Nutzen Sie sichere Netzwerke:

In Restaurants oder öffentlichen Verkehrsmitteln erhalten Sie häufig Zugang zu offenem W-LAN. Allerdings sind solche Netzwerke nicht verschlüsselt, sodass Kriminelle Ihre Daten abgreifen können. Deshalb sollten Sie diese vermeiden und stattdessen auf ein sogenanntes virtuelles privates Netzwerk (VPN) setzen, um Ihre Verbindung abzusichern. Damit wird die Verbindung zwischen dem eigenen Laptop oder Smartphone und dem Internet bzw. dem Firmennetzwerk zusätzlich verschlüsselt und für Dritte ist es kaum möglich, sich hier Zugriff zu verschaffen. Wie Sie sich ein VPN einrichten, lesen Sie in diesem Artikel.

5. Legen Sie Sicherheitskopien an:

Ob durch einen Geräteausfall, Diebstahl oder einen Cyberangriff: es gibt eine Reihe von Gründen, durch die Sie den Zugriff auf Ihre Daten verlieren können. Deshalb sollten Sie regelmäßig Sicherheitskopien („Backups“) Ihrer Dateien anlegen, mit denen Sie für den Ernstfall abgesichert sind. Wie Sie Datensicherung mit den hauseigenen Mitteln Ihres macOS Betriebssystem durchführen, erfahren Sie hier. Eine Anleitung für das Anlegen von Sicherheitskopien mit den integrierten Funktionen von Windows finden Sie hier. 


Fazit: Der Mensch als Schlüsselfaktor in der Cybersicherheit
 

Indem Sie diese fünf Basistipps befolgen, schützen Sie sich bereits effektiv vor einer Vielzahl an digitalen Bedrohungen. Neben all den technischen und organisatorischen Vorsorgemaßnahmen gilt jedoch: eine der wichtigsten Schutzmechanismen, über die Sie verfügen, gehören Sie selbst. Die meisten Cyberangriffe zielen nämlich darauf, menschliche Fehler auszunutzen. 

Egal ob Link, Datei oder Kontaktanfrage: Bei unbekanntem Ursprung, lohnt es sich immer zwei Mal hinzuschauen und auf keinen Fall einfach zu klicken. Insbesondere bei Mails besteht das Risiko, dass diese verdächtige Links oder Anhänge enthalten. Oder falsche Anweisungen beinhalten, mit denen Sie dazu verleitet werden sollen, vertrauliche Daten (z.B. Anmelde- oder Bankdaten) offenzulegen. Seien Sie deshalb wachsam und geben Sie sensible Informationen nur dann preis, wenn Sie sicher sind, dass die Quelle vertrauenswürdig ist. 

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